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2015-10-14

mfm auf der ANUGA, Köln

mfm auf der ANUGA, Köln
Eigentlich hätte man mehr als zwei Hände benötigt, um den Ministerempfang auf der ANUGA, der weltgrößten Ernährungsmesse in Köln, richtig einzufangen. Aber unsere Mitarbeiterin Yvonne Holländer macht das auch mit zwei Händen richtig super: Auf dem iPad wird Agrarminister Schmidt live gestreamt, auf dem Handy fotografiert. Der Rundgang des Ministers, hier am Stand des BVLH, des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels, war sicher einer der Höhepunkte der Messe.

Vom 10. bis zum 14. Oktober 2015 dreht sich in Köln, und besonders auf der Anuga, einfach nur alles nur ums Essen. 7000 Aussteller aus rund 150 Ländern stellten aus, Partner der nur alle zwei Jahre stattfindenden Messe war diesmal Griechenland.

Was auffiel? Griechenland war trotz Krise gut vertreten, aber eben vor allem mit Agrarprodukten. Zweiter Punkt: Die Großen machen sich rar - die kleinen Anbieter suchen ihre Chance. Dieser Trend lässt sich auf der Anuga bereits seit einigen Jahren beobachten. Dafür stoßen aber Länder wie Brasilien oder China mit aller Macht in diese Lücke. Für China ist vor allem Lebensmittelsicherheit das große Thema nach den vielen Lebenmsittel-Skandalen der letzten Jahre. Hier versuchen sie von den Deutschen und auch Niederländern zu lernen. Dritter Punkt: Mexiko ist im Kommen - ganz einfach auch deshalb, weil 2016 das duale Jahr Deutschland-Mexiko ausgerufen wird. Initiiert vom Auswärtigen Amt werden sich beide Länder ein Jahr lang im jeweils anderen Land präsentieren. Das gilt vor allem auch für die Exportprodukte im Lebensmittelbereich. Vierte Punkt: Das Digitale spielte keine Rolle auf der Anuga. Einserseits hatte die Messe ihr WLAN-Angebot nicht im Griff. Das Netz brach schon am ersten Tag zusammen und blieb es die meiste Zeit über auch. Der Grund lag vor allem darin, dass sich Aussteller und Besucher einen einzigen Netzzugang teilen mussten. Aber auch digitale Trends wie #Foodporn, Lebensmittel-Onlinebestellungen oder Chefkoch.de, waren kein Thema, und das, obwohl das Motto der Messe: "Taste the Future" hieß.